Libertärer Präsident für die USA?

Oktober 5th, 2007 | by csaggo |

Im Internet (und mittlerweile auch darüber hinaus) macht derzeit ein eher unbekannter Kandidat für die amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2008 von sich reden: der konservativ-libertäre Republikaner Dr. Ron Paul. Aufgefallen ist der Mann in den letzten Wochen besonders dadurch, dass er die grössten Spenden-Eingänge aller republikanischen Bewerber erzielt hat. Besonders im Internet gibt es immer mehr Blogs und Communities, die sich für Ron Paul einsetzen.

Bevor ich von dem Mann bei ef-online (Ron Paul Revolution III: Die Lawine rollt) gelesen habe, war mein persönlicher Favorit für diese Wahl der gemässigte Republikaner John McCain. Allerdings bin ich mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass Ron Paul die beste Alternative ist. Ron Paul ist in Vertreter des “small government”, also einer kleinen Regierung mit sehr wenigen Kompetenzen und Aufgaben, um die Freiheit des Einzelnen so umfassend wie möglich zu halten (What Does Freedom Really Mean?).

Die Chancen für Ron Paul stehen natürlich, trotz seiner Erfolge im Fundraising, nicht besonders gut. Zu sehr wird er von den Massenmedien ignoriert und es dürfte schwierig sein, gegen die sozialistischen, staatsgläubigen Stars wie Clinton oder Obama zu bestehen. Umso mehr sollten alle, die an echter Freiheit interessiert sind, sich für Ron Paul engagieren.

Hier ein paar interessante Links zur Kampagne und zur internationalen Unterstützung für Dr. Ron Paul.
http://www.ronpaul2008.com (Offizielle Kampagnen-Website)
http://www.dailypaul.com (Unterstützer-Website)
http://en.wikipedia.org/wiki/Ron_Paul (Wikipedie-Eintrag)
http://www.rescue-us.org/new/RPR (Ron Paul Revolution)
http://bavaria-for-ron-paul.blogspot.com/ (Bayern für Ron Paul)

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  1. 3 Responses to “Libertärer Präsident für die USA?”

  2. By salsafuego on Okt 7, 2007 | Reply

    servus michael

    das fragezeichen bezieht sich wohl auf libertär?
    “Libertäre betonen, dass jedes Individuum das Recht hat, mit seinem Leben und seinem Besitz zu tun, was immer dieses möchte, solange dadurch diese Freiheit anderer Individuen nicht verletzt wird.”(aus wikipedia)

    waffenbesitz ist potenzielle einschränkung der anderen!
    militär ist ein staatsorgan, paramilitärs sind oft staatlich unterstützt (je nachdem welche seite gerade an der macht ist);
    wenn der besitz von übermäßig viel geld (in allen seinen möglichen anlageformen) dazu führt, dass auch nur 1 mensch hungert oder keine krankenversorgung bekommt, ist das eine verletzung der individuellen freiheitsrechte dieser marginalisierten;
    in aller kürze: ron paul ist nicht libertär

    lg
    fritz
    ps. hab mir grad ‘der einzige und sein eigentum’ von max stirner zugelegt, wird aber noch eine weile dauern bis ichs lese

  3. By csaggo on Okt 7, 2007 | Reply

    hi,
    das rufezeichen bezieht sich wohl auf potenziell?
    das besitzen einer waffe berührt natürlich nicht die rechte anderer. leider gelingt vielen nicht die unterscheidung zwischen besitz und benützung einer waffe (und in weiterer folge zwischen den verschiedenen benützungsarten, selbstverteidigung oder aggression).
    als vertreter eines minimal-staates ist ron paul auch für ein militär (zur verteidigung).
    für den besitz von viel geld (definition übermässig viel?) gilt das selbe, nämlich, dass dieser nicht automatisch die rechte anderer einschränkt.
    in aller kürze: ron paul ist für einen politiker libertär genug (vor allem in relation zu seinen konkurrenten).

    was den “einzigen” angeht, so habe ich ihn auch noch nicht gelesen. werde dass aber auch demnächst nachholen.

    lg csaggo

  4. By Eulalia on Okt 27, 2008 | Reply

    You write very well.

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