Wer die Nachtigall stört
September 26th, 2007 | by csaggo |Ich liebe es einfach mir alte Filme anzusehen. Nein das ist falsch. Ich liebe es mir gute Filme anzusehen. Was ich meine ist: mir ist egal ob ein Film schwarzweiss ist und aus welchem Jahr er stammt, egal wenn der Ton nicht so toll ist wie bei den heutigen Filmen, egal wenn das Bild etwas schlechter ist. Viele meiner Altersgenossen rümpfen die Nase bei dem Gedanken sich alte Filme anzusehen. Das konnte ich nie ganz nachvollziehen. Schliesslich kommt es nur darauf an, ob der Film gut oder schlecht ist, interessant oder langweilig und ob es sich lohnt ihn anzusehen.
Gestern (oder vielmehr irgendwann heute Nacht) habe ich mir wieder einmal “Wer die Nachtigall stört” (”To Kill a Mockingbird” nach dem Roman von Harper Lee) mit Gregory Peck angesehen. Schwarzweiss, 1962, Gregory Peck hat damals den Oscar bekommen. Ich mag diese Art von Filmen sehr und war wieder mal begeistert davon wie zeitlos so ein Werk sein kann. Wahrscheinlich würde man den Film heute etwas anders anlegen, das Thema (Rassismus, Toleranz) bleibt aber das selbe und wird vermutlich noch lange aktuell sein.
Dabei fällt mir beispielsweise der, ebenfalls hervorragende, Film “L.A. Crash” (”Crash”) u.a. mit Terrence Howard ein. Terrence Howard ist meiner Meinung nach, einer dieser absolut herausragenden Schauspieler, die man kaum dem Namen nach kennt, deren Gesicht man aber sicher schon gesehen hat. Dazu gleich noch ein Filmtipp: “Hustle & Flow”, auch ein super Streifen
Abgesehen von leichten Ablenkungen wie dieser oder dem Anschauen von “High Stakes Poker” Folgen im Internet, bin ich im Moment recht fleissig und werde mich bald mit Ergebnissen meiner Arbeit wieder melden.
Alles Gute!
Euer Csaggo


3 Responses to “Wer die Nachtigall stört”
By ace on Sep 26, 2007 | Reply
Hast du das dir auferlegte Poker-Verbot weiter eingehalten?
Oder gibt es ’sündige’ Stunden?
By Mika on Sep 26, 2007 | Reply
Ich verstehe dich voll und ganz. Ich selbst bin gerade dabei, zwei Leinwandhelden aus beinahe vergangenen Zeiten zu huldigen. Auch ihre Werke sind zeitlos und wir durften mit ihnen aufwachsen. Hier ein kleiner Ausschnitt aus einem der zahlreichen, extrem guten, Dialoge:
T: “Um Gottes Willen. Ein Harfenkonzert. Es spielt die Gräfin Sofonia Marcado
Calvoso. Das wird ja ‘n schöner Mist sein, der uns da um die Ohren fliegt.”
B: ” N Hafenkonzert?”
T: “Nicht Hafen-, Harfenkonzert. Ne Harfe is son Gartenzaun wo man reingrabscht. Man
und hinterher gibts noch n Vortrag. Klingt ziemlich gesalbt.”
B: “Worüber geht der?”
T: “Über die Einwirkung der Sonnenstrahlen auf das Liebesleben der Pflastersteine.
Danach gibts was zu happern.”
B: “Mmh, da lacht das Herz, wenns was zu fressen gibt.”
T: “Ein Dinner auf der Basis von Hirse.”
B: “Wie wollen die uns denn die Hirse servieren? Im Käfig oder aufm Fensterbrett?”
By csaggo on Sep 26, 2007 | Reply
@ace:
Bisher war ich ziemlich brav, bis auf Mittwoch wo wir im Weli gespielt haben. Aber das ist mir ja gestattet. Online hab ich am Samstag mal 2 Stunden gespielt. Nicht sehr wild also
@Mika:
nice